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Outdoor 19 August 2015 Back to the list
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#ostflitzspitztour – Watzmann Ostwand, Rennrad, Jubiläumsgrad, Zugspitze Michi Wohlleben ist zurück

Nach seinem verletzungsbedingten Ausstieg bei dem 82summits Projekt standen für Michi erstmal Wochen der Regenerierung von Körper und auch Seele an. Der unerwartete Ausstieg aus einem lange geplanten Projekt ist für niemanden leicht zu verarbeiten. Lockeres Regenerationstraining und wertvolle Zeit mit der Familie zeigten jedoch schnell Wirkung und Michi war wieder fit für neue Ziele. Welche Unternehmung daraus geworden ist und wie es ihm dabei erging erzählt Michi euch im Folgenden direkt selbst.

#ostflitzspitztour – Watzmann Ostwand, Rennrad, Jubiläumsgrad, Zugspitze Michi Wohlleben ist zurück

Durch einen Zufall rief mich mein Freund und Bergführerkollege Alex Scherl zwei Wochen nach dem Abbruch des alten Projekts an und erzählte mir von seinem Vorhaben, er suche einen Partner für die Aneinanderreihung von Watzmann Ostwand und Zugspitze Jubiläumsgrad. Das ganze kombiniert mit dem Rennrad ohne Seilbahnen. Unterm Strich die zwei Höchsten Berge Deutschlands, auf klassischen anspruchsvollen Führungsrouten zusammengehängt mit dem Fahrrad. 223km, 7000Höhenmeter gesamt.

 

Ich war hochmotiviert, da ich eh durch das Radtraining für das 82summits Projekt angefixt vom Radfahren war. Ein Schönwetterfenster kam und wir starteten am Morgen in St.Bartholomä. Mit im Gepäck hatten wir den Profitrailrunner Philipp Reiter, weitere 3 Freunde die sich Etappenweise angeschlossen haben und den Fotograf und Supporter Julian Bückers.

Nach 3h waren wir auf dem Watzmann (2300höhenmeter) und weitere 2h später wieder an der Wimbachbrücke. Von dort ging es nach einem kurzen Bad mit dem Fahrrad 205km und 2000höhenmeter bis nach Hammersbach. Nach 100km setzte die Nacht ein und wir spürten dass wir schon einige Stunden unterwegs waren. Um 00.30 Uhr erreichten wir Hammersbach. Um 01.00 Uhr ging es weiter auf die Alpspitze. 

Leider musste der eigentliche Initiator des Projekts Alex, aussteigen er konnte nichts mehr essen und war dementsprechend nach kurzer Zeit komplett kraftlos. 

Nicht nur Alex war sehr kaputt, auch ich kam ziemlich auf dem Zahnfleisch daher, wir waren immer hin schon 18h unterwegs. Als die Sonne kurz nach der Alpspitze aufging kam neue Motivation und der Gipfel immer näher. Aber auch die Müdigkeit wurde immer größer.

Nach 25h erreichten wir sehr sehr kaputt den Gipfel der Zugspitze, freuen war aber nicht drin, zu kaputt, zu müde. Es lagen 223km, 7000höhenmeter, und 14.000 Kalorien hinter uns, das sind einige Riegel. Ich denke man kann sich vorstellen wie es unseren Mägen danach ging.

Für mich eine sehr interessante Erfahrung auch für das Bergsteigen und ein schönes Projekt unter Freunden. Nun bin ich wieder motiviert und gespannt was noch so kommt.


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