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22 November 2016 Back to the list
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Phillip Crivelli, Geschichte eines glücklichen Gewinners

Im Rahmen der Julbo White Session konnte der Amateurskifahrer Phillip Crivelli zwei seiner Vorbilder, Samuel Anthamatten und Vivian Bruchez, 10 Tage lang im Alltag als Profiskifahrer begleiten. Gemeinsam sind sie die Hänge rund um Zermatt gefahren, ehe sie die von Chamonix in Angriff nahmen. Wir treffen den glücklichen Gewinner!

Phillip Crivelli, Geschichte eines glücklichen Gewinners

Phillip Crivelli, 31 Jahre alt, ein eher ruhiger Typ, beobachtet konzentriert seine beiden Idole. Mit seiner Größe und athletischen Figur kann er zumindest rein optisch schon mal mit den zwei Profiskifahrern, die er das ganze Jahr über in den sozialen Netwerken verfolgt, ohne Weiteres mithalten. Phillip hatte das Glück, die Julbo White Session für sich zu entscheiden. An der Seite des Freeriders und Bergsteigers Samuel Anthamatten und des Steilwandspezialisten Vivian Bruchez hat er einen Wahnsinnstrip erlebt:  Zehn Tage Skifahren und unterwegs sein zwischen der Schweiz und Frankreich, zwischen Zermatt und Chamonix.

Doch das Abenteuer begann bereits einige Monate zuvor.  Als er im Netz unterwegs war, entdeckte er, dass die französische Brillenmarke einen Wettbewerb veranstaltet.  Er meldete sich an.  Und kam als einer von 10 Amateur-Skifahrern aus ganz Europa in die Vorauswahl! Am Tag X setzte er sich in den Zug und fuhr ins französische Chamonix zur Endauswahl.  "Nach den Tests blieb ich noch zwei Tage vor Ort, um weiter Ski zu fahren." Ich wohne weit weg, da war das die Gelegenheit.  Ich hatte auf meinem Handy kein Netz und auch keinen Zugang zum Internet.  Als ich wieder zu Hause in der Schweiz ankam, wussten alle schon, dass ich gewonnen hatte.  Das war ein irrer Moment." Der Beginn eines aufregenden Abenteuers für Phillip, der im Schweizer Davos aufgewachsen ist.  « Meine Mutter ist eine begeisterte Skifahrerin und als wir klein waren, sind wir fast jeden Tag mit ihr Ski gefahren." Ihre Eltern hatten nicht viel Geld und Skifahren war für sie ein Luxus.  Sie wollte, dass ihre Kinder gut Ski fahren lernen." In seiner sportlichen Kindheit versuchte Phillip sich auch im Snowboarden, fand dann aber wieder zu seiner ersten Liebe, dem Skifahren, zurück und begann diesen Sport wettkampfmäßig zu betreiben.  "Ich habe bis zum Alter von 20 Jahren versucht, Karriere im alpinen Skifahren zu machen." Eine seiner schönsten Erinnerungen ist als er den Ski-Alpin-Weltcup in Wengen eröffnen durfte, "eine echt tolle Erfahrung". 

Phillip begeisterte sich aber nicht nur für Wintersportdisziplinen, er hat auch schon an Wettkämpfen im Windsurfen teilgenommen.  Zudem achtet er sehr auf eine gesunde Ernährung und trinkt zum Beispiel keinen Alkohol. Wenn er Zeit hat, fährt er auch gern mal Mountainbike oder geht Klettern.  Ein echtes Multitalent, dessen große Liebe aber vor allem dem Skifahren gilt.  Dementsprechend fiel auch die Wahl seines Studiums aus.  Momentan schreibt er am Schnee- und Lawinenforschungszentrum in Davos an seiner Doktorarbeit über die Auswirkung des Windes auf die Schneedecke  Ein Spezialgebiet, das es ihm ermöglicht, zu erkennen, wann die Schneebedingungen zum Skifahren gut sind und dies dann auch auszunutzen.  

 

Seit einigen Jahren hat er das Steilwandfahren für sich entdeckt.  Seine Vergangenheit als Wettkampfskifahrer holt ihn wieder ein, sobald die Hänge breiter werden und er seine Schwünge immer weiter werden lassen kann.  Eine Technik und eine Skifahrervergangenheit, die seinen Begleitern bei der Julbo White Session nicht verborgen blieb.  Samuel Anthamatten: "Phil fährt mit Kraft und Körpereinsatz, er hat mich echt beeindruckt." Neben seiner Technik und seiner Erfahrung als Skirennfahrer zeichnet sich Phillip als ruhiger, gewissenhafter Mensch aus.  Vivian Bruchez charakterisiert ihn als "sehr überlegten Kopfmenschen". Er fährt technisch absolut perfekt, ist aber wenn's drauf ankommt auch für Verrücktheiten zu haben"

Wenn man gemeinsam in die Berge aufbricht, geht es jedoch nicht nur ums Skifahren.  Die Momente des Zusammenseins sind ebenso wichtig.  Phillip gehört zu den Menschen, die mit allen gut klar kommen. Er ist ein geschickter Bastler, kocht gut und macht auch gern mal Witze, er ist sozusagen das Schweizer Taschenmesser des Teams.  Wenn er mit seinen Schweizer Kumpels unterwegs ist, muss er meist sagen, wo's langgeht.  Umso mehr genießt er es, dass er sich hier beim Steilwandfahren von zwei absoluten Experten führen lassen kann. Phillip weiß das Privileg voll zu schätzen.  Und er ist sich auch des Glücks bewusst, dass er hat, weil er regelmäßig seiner Leidenschaft fürs Skifahren nachgehen kann.

"Wir fahren oft einfach so in die Berge, wir verdienen damit kein Geld.  Wir wollen nur eine tolle Zeit haben. Das ist die absolute Freiheit." 

Nach dem zehntägigen Aufenthalt kehrt Phillip in die Schweiz zurück. Hier findet er wieder seinen Alltag vor und eine Wunschliste mit all den Couloirs, die er noch fahren möchte... dank Samuel und Vivian kann er jetzt zwei davon abhaken.  

 

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