Previous month Dezember 2016 Next month
Segeln 17 April 2016 Back to the list
Share on pinterest

Yohannes‘ Gedanken zum Abenteuer seines Lebens am Kap Hoorn

Mehrmals pro Jahr organisiert Julbo eine “Julbo Session” bei der ein leidenschaftlicher Amateursportler die Chance erhält, mit einem Julbo Pro an einer Traum-Location seinem Sport nach zu gehen. Im vergangenen November umrundete die Julbo Sail Session das Kap Hoorn auf einem Foiling Katamaran unter Anleitung des weltbekannten Profi-Seglers und Julbo Athleten Franck Cammas und natürlich mit einem Amateur: Yohannes Wiebel, einem Architekten aus München. Hier erzählt er in einigen Worten über diese unvergessliche Erfahrung.

Yohannes‘ Gedanken zum Abenteuer seines Lebens am Kap Hoorn

Yohannes, was sind deine besten Erinnerungen an die Julbo Sail Session?

Eigentlich gibt es ausschließlich großartige Erinnerungen! Es war eine richtig coole Idee!

Etwas hart war es für mich im Vorhinein das erforderliche Gewicht zu erreichen, da ich für den Foiling Katamaran deutlich zulegen musste. Total neu war für mich natürlich die ganze Zeit beim Segeln gefilmt zu werden, was zusätzlich eine sehr besondere Erfahrung war.

Ich war ja schon überrascht, dass ich mich für die Finals in La Rochelle qualifizieren konnte und so war es ein noch größeres WOW als ich erfuhr, dass ich dabei sein darf. Ich saß im Zug von La Rochelle zurück nach Zürich als mich die Julbo Crew anrief und mir die Nachricht mitteilte. Sämtliche Mitreisenden konnten also meine Jubelschreie hören!

Was war der besonderste Moment für dich?

Definitiv das Kap Hoorn! Mit Franck in einem Boot zu sitzen war unglaublich. Es ist beeindruckend wie fokussiert er während des Segelns ist.

Zudem ist natürlich die Landschaft dort unten überwältigend: Du fühlst förmlich wie weit du von der Zivilisation entfernt bist. Die Vegetation der Inseln sieht ähnlich aus wie in den Alpen: kurzes Gras, angegriffen von andauernden starken Winden. Ich hatte vorher ja schon Bilder und Videos gesehen aber das ist natürlich kein Vergleich dazu es selber zu erleben.

Das Wetter verändert sich unglaublich schnell und das war auch der schwierigste Aspekt der Reise. Im einen Moment ist es ruhig und sonnig aber keine dreißig Minuten später steht man plötzlich im Schneesturm.

Die Stimmung an Bord war durchweg super. Die Zusammenarbeit mit der Sail Session Crew lief in allen Belangen reibungslos und alle waren konstant gut drauf!

Hat die Julbo Sail Session dein Leben verändert?

Wir werden sehen… den es könnte sein, dass die Sail Session mir neben der wahnsinns Erfahrung auch einige neue Möglichkeiten für die Zukunft eröffnet. Ich träume schon lange davon, das Mittelmehr von Marseille nach Karthago (Tunesien) zu durchsegeln. Die Wahrscheinlichkeit dies umsetzen zu können sind durch die Sail Session bestimmt gestiegen, da ich in der deutschen Segel Szene nun deutlich bekannter bin und es auf diese Art einfacher wird Partner für mein Projekt zu gewinnen.

Achja… auch auf der Straße werde ich mittlerweile erkannt (lacht). Eine Schweizer Zeitung hatte einen Artikel zur Sail Session veröffentlicht und kurz danach erkannten mich zwei Passanten in Zürich und wollten nähere Details zu der Geschichte hören!

Was steht für dich in nächster Zeit an?

Für das “Mittelmeer-Projekt” habe ich mit einem Freund tatsächlich das Boot, welches wir für die Sail Session genutzt haben gekauft und wir wollen damit den Rekord von Yvan Bourgnon brechen und in unter 53 Stunden von Marseille nach Karthago (Tunesien) segeln.

Zudem segle ich mit meinem Segel-Club 2016 in der ersten schweizerischen Liga und wir wollen alles daran setzen, dass das auch 2017 so bleibt!

 


Einen Kommentar hinterlassen




Posten

The requested page concerns “Europe” market.

GO TO the
US version
Continue on
Europe version