SEBI MALL
It’s all a matter of perspective.

- Land
Österreich
- Geboren in
- 1999
Für Sebastian „Sebi“ Mall war Skifahren von Anfang an untrennbar mit seinem Leben verbunden. Aufgewachsen in St. Anton am Arlberg, mitten in einem der bekanntesten Skigebiete der Welt, waren die Berge für ihn nie nur ein Ort – sie waren Zuhause. „Daily life and the mountains are very close to me — the most beautiful place to be, but also a harsh environment to experience“, beschreibt er die Gegensätze seiner Umgebun
Sebi kam früh zum Skisport und trat mit etwa zehn Jahren dem lokalen Freestyle-Club bei. Umgeben von einem starken Team und geprägt von seinem Coach Giggo – einer zentralen Bezugsperson und fast wie ein zweiter Vater – verbrachte er viele prägende Jahre im Training und im Rennsport. Dieser Weg führte ihn schließlich in das österreichische Nationalteam, mit Starts im Europacup, Teilnahmen bei Junioren-Weltmeisterschaften und sogar einem Weltcup-Einsatz im Alter von nur 16 Jahren.
Nach diesen Jahren im Rennsport entstand der Wunsch nach Veränderung. Mit 18 entschied er sich bewusst, etwas Neues zu entdecken. Zwei Saisonen in einem Sportgeschäft in St. Anton öffneten ihm überraschend den Zugang zum Powder-Skifahren – und damit auch die Augen für den besonderen Ort, an dem er aufgewachsen war.

Ein späterer Umzug nach Innsbruck, ursprünglich für ein Studium gedacht, wurde zum nächsten Wendepunkt. Während des Studiums wuchs die Leidenschaft für das Skifahren erneut stark an. Über seinen ersten und einzigen Freeride-Contest ergab sich – fast zufällig – die Möglichkeit, Teil eines Ski-Filmprojekts im Arlberg zu werden. Damit begann ein neuer Weg: Skifahren im Backcountry, Entwicklung im alpinen Gelände und die kreative Darstellung des Sports vor der Kamera.
Heute bewegt sich Sebi zwischen Skifahren und Kreativität – getragen von Freiheit statt festen Strukturen. „Look back to move forward“, sagt er – eine Haltung, geprägt von Erfahrung, Veränderung und Neugier. Aus dem Rennsport wurde eine persönliche Form des Ausdrucks, bei der Skifahren zu Handwerk und Storytelling zugleich wird.

Neben dem Skifahren studiert er seit zwei Jahren Geologie in Innsbruck – ein Ausgleich, der Wissenschaft, Berge und Perspektive verbindet. Skifahren ist sein Beruf geworden, das Studium sein Gegenpol.
Mit Neugier und tiefer Verbundenheit zu den Bergen erkundet Sebi weiterhin, was Skifahren jenseits von Leistung sein kann – immer geleitet von Perspektive, Umgebung und Flow

