Richard JOUVE
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Ski nordique
Richard JOUVE
Langlauf - 27 years

Zwei Monate. Nicht mehr als zwei Monate. Soviel Zeit brauchte Richard Jouve, um im Weltcup einen Podestplatz zu erreichen. Der aus Briançon stammende Langläufer etablierte sich so im Handumdrehen unter den besten Sprintern im Weltcup.

EIN GELUNGENER SAISONAUFTAKT

Richard Jouve war erst 22 Jahre alt als er im estländischen Otepää das erste Mal im Weltcup startete. Eine Feuertaufe, bei der er auf dem 49. Platz „unter ferner liefen“ landete. Doch der junge Sportler ist für den Sprint gemacht, er ist ein echter Kämpfer. Und er lernt schnell. Im März kurz vor Ende der Saison in Lathi landete er auf dem 3. Platz und kündigte sich als einer der ganz Großen seiner Disziplin an. Im Laufe der Jahre glänzte der immer gut gelaunte Julbo-Langläufer bei den größten Wettbewerben im Rennkalender und etablierte sich im Spitzenfeld seiner Disziplin. Seine Bronze-Medaille im Teamsprint in Pyeongchang mit Maurice Manificat bestätigt, dass der für das Wintersportgebiet Méribel fahrende Skilangläufer es an die Spitze geschafft hat. Der junge Sportler verbessert sich in allen Bereichen und die aktuelle Saison ist der beste Beleg dafür.

EIN SUPER START IN DEN WINTER

Der Sprinter kam in Lenzerheide im 15 km klassisch sogar unter die Top 15 im Sprintweltcup, sein bisher bestes Ergebnis. Mit bereits drei internationalen Platzierungen ist diese Saison bereits jetzt schon besser als seine letzten Saisons. Und dabei stehen noch so einige Rennen ins Haus. „Vor noch nicht allzu langer Zeit hätte ich mir nie erträumen lassen, dass ich nach nur drei Wettkampfwochenenden Zweiter der Gesamtwertung im Sprint sein könnte.“ Diesen Winter hat Jouve zudem einmal den Podest mit seinem Kumpel Lucas Chavanat geteilt: Wir brauchten gar nichts sagen und wussten auch ohne Worte, dass einer wie der andere sich riesig über dieses tolle Ergebnis gefreut hat.“ Jouve geht die Wintersaison zuversichtlich an. Völlig unbeeindruckt: „Ehrlich gesagt, habe ich eigentlich vor niemandem Angst“, vertraut er der Presse an. Nach zwölf Podiumsplätzen wäre es eigentlich an der Zeit für einen ersten großen internationalen Sieg. Und so wie Richard Jouve die Saison begonnen hat, könnte 2022 der perfekte Zeitpunkt dafür sein.

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