David   GAUDU
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Cycling
David GAUDU
Road-cycling - 25 years

David Gaudu tourmalet

DAVID GAUDU

Straßenradsportler - 24 Jahre

„Sich niemals umdrehen, immer geradeaus nach vorn blicken!“

 

Der an den Ausläufern des bretonischen Höhenzuges Monts d’Arrée als Sohn eines mountainbikeverrückten Vaters aufgewachsene David Gaudu ist in der Welt des Outdoor- und Radsports groß geworden. Mit seiner überbordenden Energie und Liebe zum Sport in freier Natur ist der Straßenradsport wie für ihn gemacht.

 

Um seine explosive Schnellkraft zu kanalisieren und sein vielversprechendes Potential zu entwickeln, wurde er bereits im Alter von 6 Jahren Mitglied im Radsportverein Landivisienne Cycliste. Bei seinem alljährlichen Sommerurlaub in Valmeinier in Savoyen trainierte er Geschwindigkeit, Kraft und das Bergfahren (ohne schon zu viel verraten zu wollen, wie es mit seiner Karriere weiterging…). Hier lernte er die legendären Alpenpässe kennen und wurde eine Leidenschaft in ihm entfacht, die ihn nie wieder verlassen sollte: für ihn stand fest, er wollte Kletterer werden!

 

Und so wurden die Berge zur Lieblingsherausforderung von David! Sein Ziel? Es seinem Vorbild, dem spanischen Champion Alberto Contador gleichzutun, einem der 7 Fahrer, denen es bisher gelungen ist, alle 3 „Grand Tours“ (Tour de France, Vuelta a España und Giro d’Italia) zu gewinnen.

David Gaudu RX

Ein außergewöhnliches Potential und viel versprechende Anfänge

 

Das Radsportteam FDJ entdeckte David bereits 2014 - in dem Jahr, in dem er erstmals in die französische Jugend-Nationalmannschaft aufgenommen wurde - wo er Marc Madiot, seinem heutigen Manager, ins Auge stach. Bei einem Belastungstest 2015 erreichte er den unfassbaren VO2-Max-Wert von 92 ml/min/kg! Sie können mit diesem Wert nichts anfangen? Dann vertrauen Sie einfach dem Urteil des Performance-Chefs des Teams, Frédérique Grappe, der dazu meinte, dass er so einen Wert „noch nie gesehen“ habe.

 

Ausgestattet mit solch einem „Hochleistungsmotor“ gewann David 2016 die Tour de l‘Avenir - ein Nachwuchsfahrern vorbehaltenes internationales Rennen - und unterzeichnete am Jahresende seinen ersten Profivertrag. David, der aufgrund seiner eher schmächtigen Erscheinung und dünnen Beine den Spitznamen „Moustique“ (Mücke) trägt, ist mittlerweile im Oberhaus des Radsports angekommen und macht sich dort einen Namen.

 

Seit seinen Anfängen als Profi machte er durch einen Etappensieg bei der Tour de l‘Ain und mit einer tollen Leistung bei der Flèche Wallonne auf sich aufmerksam, wo er es mit Alejandro Valverde beim berüchtigten Anstieg an der Mauer von Huy aufnahm. Schon klasse!

 

Seither gelang ihm vor allem noch ein Etappensieg bei der Tour de Romandie 2019, seinem ersten World Tour Rennen.  Immer wieder flasht der junge Fahrer die Radsportwelt mit neuen erstaunlichen Leistungen. So holte er 2020 bei der Vuelta a Espana zwei Etappensiege und landet am Ende auf dem 8. Platz der Gesamtwertung. 2021 erreichte er in den Ardennen den 3. Platz des Klassikers Lüttich-Bastogne-Lüttich und unterlag im Sprint lediglich dem Star des Rennens Tadej Pogacar und Julian Alaphilippe in seinem Regenbogen-Trikot.

David Gaudu Tour de France

Mein Traum ist es, die Tour de France zu gewinnen.“

 

Neben seinen sportlichen Qualitäten besitzt David zudem einen starken Charakter und Nerven wie Drahtseile. Dem jungen Fahrer kann nichts Angst machen und er vertraut auf dem Weg zum Sieg vor allem auch seinem Instinkt. Dieses Selbstvertrauen, das an Fahrerlegenden aus früheren Zeiten erinnert, trägt mit Sicherheit dazu bei, dass sich Davids Trophäenschrank von Jahr zu Jahr zunehmend füllt.

 

Unter dem blau-weiß-roten Trikot seines Teams Groupama-FDJ trägt David den Traum einer erfolgreichen Tour de France Teilnahme im Herzen.

 

David, der einst als Chefhelfer von Thibaut Pinot fuhr, sieht sich heute selbst in der Rolle des Leaders und tut alles dafür, das in ihn gesetzte Vertrauen nicht zu enttäuschen. So ist der „Kleine Prinz aus der Bretagne“ also im Oberhaus des Radsports angekommen!

Und weil große Champions eine Ausrüstung verdienen, die ihrem Leistungsanspruch gerecht wird, begleitet Julbo David seit diesem Jahr, damit er sich aufs Wesentliche konzentrieren kann: aufs Gewinnen. Als Brillenträger hatte David bisher noch nie eine geeignete Sportbrille gefunden, die ihm perfekten Schutz bei gleichzeitiger Anpassung an seine Werte bietet. Daher haben wir zusammen in unserem RX-Labor die Sonnenbrille mit individueller Sehstärke Ultimate REACTIV entwickelt, die ihm das größtmögliche Sichtfeld mit verzerrungsfreier, scharfer Sicht in jede Richtung ermöglicht. Denn durch das Tragen einer Julbo Sonnenbrille mit Sehstärke lässt sich das Sichtfeld im Vergleich zu einer herkömmlichen Sonnenbrille um etwa 20 %vergrößern.

 

„Wir sind manchmal mehr als sechs Stunden mit dem Rad unterwegs. Und durch das Tragen einer Brille mit Sehstärke ermüdet man weniger, davon bin ich überzeugt. Das gilt für die Augen, aber auch für den Kopf und die zentrale Peripherie des Oberkörpers. Jeder Prozentpunkt Müdigkeit, den man einspart, ist ein Prozentpunkt Energie mehr, den man auf dem Rad zur Verfügung hat. Und da zählt jedes Detail. “

 

David Gaudu, Radrennfahrer und Julbo-Athlet sein 2021

David gaudu Tour de France

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